Werdegang / Bildung

Schulbildung

1983 – 1993 Realschulabschluss

1993  – 1994 Handelsschule

1994 – 1995 Fachgymnasium Wirtschaft

2002 – 2003 Fachgymnasium Wirtschaft / Abschluss: Fachabitur

Beruf

1995 – 1999 Ausbildung als Pferdewirtin/Rennreiten beim Trainer Andreas Wöhler in Bremen-Vahr

1999 – Heute: siehe Beschreibung unten

2012 – Heute Bereiterin / Vereinstrainer-Anwaerterin /Freiberuflich/Selbstständig – Pferdewirtin FN, Deutsches Reitabzeichen Kl.III in Bronze, Sportabzeichen Silber

Sprachen

  1. Deutsch (Muttersprache)
  2. Spanisch (fliessend)
  3. Englisch (fliessend)
  4. Italienisch (gut, aber noch am lernen)
  5. Französisch (am lernen)

Mein Leben

Im Alter von 10 Jahren fing alles an. Ich wollte unbedingt Reiten lernen. So fuhren meine Eltern mit mir zum nahe gelegenen Reitstall. Dort bekam ich mein erstes Pflegepony und regelmässig Unterricht auf Großpferden. Täglich radelte ich zum Stall, bis wir ein Jahr später in den Landkreis Cuxhaven umgezogen sind.

Ein gutes halbes Jahr später gab ich mein ganzes gespartes Geld aus und kaufte mir mit Hilfe meiner Eltern mein erstes Pony. Es war ein Shetlandpony und er hieß Wendelin. Dieser kleine Frechdachs brachte mir das Reiten bei und wir gingen durch dick und dünn.

Nun hatte ich auch meine Eltern ausgiebig mit dem Pferdevirus angesteckt. Der Stall wurde ausgebaut, der Reitplatz erweitert, das nächste Pony kam auf unser kleines Anwesen. Ein Deutsches Reitpony mit dem Namen Sunnyboy. Mit ihm trainierte ich auf dem eigenen Platz und bei Reitlehrern in der näheren Umgebung für die örtlichen Reitturniere (Dressur und Springen).

Der Virus infizierte mich soweit, dass ich mein Hobby zum Beruf machte. Im Jahr 1995 fing ich meine Lehre als Pferdewirtin/Rennreiten bei dem Trainer Andreas Wöhler in Bremen an. Zu der Lehre gehörte auch eine 3-wöchige Zwischenprüfung bei Herrn Wilfried Gehrmann in der Landesreit- und Fahrschule in Wülfrath, bei der ich mein bronzenes Reitabzeichen erwarb.

Danach ritt ich meine drei Pflichtrennen in Bremen, Hannover und Halle. Mit guter, bestandener Prüfung beendete ich meine Lehre und wechselte wieder in den Turniersport.

In Norddeutschland ansässig geblieben, arbeitete ich dort in verschiedenen Turnier- Ausbildungs- und Verkaufsställen (Springen und Dressur).
Im Dressurstall Hartwig Burfeind arbeitete ich zwei Jahre am Morgen bei Ihm und den Pferden und nachmittags bei seiner Frau im Reitsportgeschäft. Neben diesem führte sie noch einen Turnierservice, so bearbeiteten wir ein Turnier, angefangen von der Ausschreibung, über den Servicestand auf dem Platz bis hin zur Ergebnisbearbeitung.

Der Weg ins Ausland

In einigen weiteren Praktika erhielt ich Einblick in das Pferdeleben auf Mallorca, in Norwegen, Tschechien und England. Die Chancen im Ausland zu arbeiten waren schon recht groß und ich wollte viel von den unterschiedlichen Arbeitsweisen kennenlernen.

Kurze Auslandsaufenthalte

Kurzzeitig kehrte ich in meinen erlernten Beruf als Rennreiterin zurück und ritt in Norwegen Rennpferde im Training für einen dort ansässigen Trainer.

Später war ich für einen italienischen Turnier- Ausbildungs- und Verkaufsstall in der Nähe von Bologna tätig. Ritt dort junge Pferde ein und trainierte talentierte Springpferde unter Anleitung eines Reitlehrers.

Zu diesen Erfahrungen kam noch ein weiteres halbes Jahr im Clubhotel Aldiana in Österreich. Ich war dort als Reitlehrerin tätig und organisierte Ausflüge „Hoch zu Roß“. Wenn mal keine Reitschüler anwesend waren, half ich in abendlichen Shows auf der Bühne aus oder kellnerte hinter in der Bar. Der kompetente Umgang mit den Gästen war höchstes Gebot im Hotel.

Schulzeit 2002/2003

Die ganze Reiterei nahm ein Jahr ihre Auszeit als ich 2002/2003 mein Fachabitur nachholte.

Zu dem gehörte auch eine weitere Fremdsprache. So wählte ich Spanisch. Dieses Jahr widmete ich mich nicht nur der Materie des Abiturs, sondern auch mit viel Elan der spanischen Sprache. Das Interesse am Land wurde mehr und mehr geweckt. Ich sammelte Informationen über das dortige Leben und die Menschen. Natürlich kam nur ein Bundesland (Provincia) in Frage, denn als pferdeverrücktes Wesen musste es Andalusien (Andalucia) sein!

Und wie vielleicht meine Eltern sagen würden: “ Wenn meine Tochter sich einmal was in den Kopf gesetzt hat, muss es auch gemacht werden“. Und wieder haben sie Recht!

Es folgen 6 Jahre Spanien

Hazienda

Hm Dezember 2004 fand ich einen Job in Andalusien, nahe der Pferdestadt „Jerez de la Frontera“. Dort arbeitete ich ein knappes Jahr in einem sich im Aufbau befindlichem Landhotel mit Reitanlage.

Ich fing an, auch spanische Pferde nach den Richtlinien der „deutschen Reiterei“ auszubilden.
-Takt-Losgelassenheit-Anlehnung-Schwung-Geraderichten-Versammlung- gelten auch fuer die gesunde Ausbildung eines spanischen Pferdes.

Der Weg in die Schweiz ab 2010

Seit dem Jahr 2010 bin ich in der Schweiz. Ich habe das vielfältige Land im Engadin begonnen kennen zu lernen. Im St. Moritz Polo Club war ich als Stallmanagerin tätig. Gab dort Kindern Reitunterricht, trainierte die Polopferde und arbeitete auch mit diesen gemäss der Ausbildungsskala FN. Ich unterstützte den argentinischen Polo Pro tatkräftig und gab auch selber theoretischen Einführungsunterricht in den Polosport.

Ein Jahr später bin ich in der Ostschweiz gelandet. Hatte hier die Möglichkeit eine gute Oldenburgerstute von Lordanus auf Concours vorzustellen. Und arbeitete als Bereiterin für verschiedene Sportställe.

Im Januar 2013 habe ich mich selbstständig gemacht. Ich biete als freischaffende Pferdewirtin/Bereiterin/Reitlehrerin meine Arbeitskraft für Privat-Sport- und Zuchtställe an. Vom Stallservice über Beritt und Ausbildung von Jungpferden bis hin zur Ausbildung vom Reiter möchte ich meine Erfahrung weitergeben. Aktuell bilde ich mich zur Vereinstrainerin weiter und nehme an Kursen in Richtung „horsemanship“teil. Diese geben mir eine gute Basis die Pferde besser zu verstehen und sinnvoll und gerecht zu handeln. Zu lernen, das es nur kleinste Hilfen und Körpersprache braucht um dem Pferd zu signalisieren was ich von ihm möchte.

Durch meine Grösse und Gewicht möchte ich mich immer mehr auf Kleinpferde und Ponys spezialisieren. (mehr unter dem Punkt Ausbildung)

An dieser Stelle möchte ich auch meinen Eltern danken, die mich von Kindesbeinen an in meiner Pferdeverrücktheit unterstützt haben und mir immer noch mit Rat und Tat beiseite stehen!